Da kiekste wa? – Eine Rarität weidet in Berliner Naturschutzgebieten

Stolz wie Bolle, empfingen wir am 9. November 2017 unsere langersehnten Naturschutzhelfer auf vier Beinen. Eine gefährdete Rinderrasse wird die Weiden des gemeinnützigen Vereins Naturschutz Berlin-Malchow beleben, das „Deutsche Shorthorn“. Hierbei handelt es sich um die weltweit älteste, lebende Kulturrasse.

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Wir retten Bedrohtes

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.

Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz einen Lebensraum.

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Bio-Äpfel und Bio-Apfelsaft werden Mangelware

Die Ausbeute der diesjährigen Apfelernte fällt erwartungsgemäß schlecht aus. Nicht nur in Berlin und Brandenburg, sondern in ganz Deutschland werden Äpfel wohl in diesem Winter zur Mangelware. Grund dafür war eine ein kräftiger Frost zur Blütezeit im Frühjahr. Dieser sorgte dafür, dass die Blüten der Obstbäume erfroren und so keine Früchte ausbilden konnten. Das spiegelt nun die Ernte wider, Ausfälle bis zu 70% im Vergleich zum Vorjahr kommen regional vor.

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25 Jahre Naturschutz Berlin-Malchow

 

 Angeschautes Werden

 „Mit leisem Gewicht und Gegengewicht wägt sich die Natur hin und her und so entsteht ein Hüben und Drüben, ein Oben und Unten, ein Zuvor und Hernach, wodurch alle Erscheinungen bedingt werden, die uns in Raum und Zeit entgegentreten“ diese Vorstellung von Zeit liefert uns Goethe in seiner Farbenlehre.

Besser kann das ein Naturschützer nicht ausdrücken. Und was wäre, wenn sich unser Verein vor 25 Jahren nicht die Zeit genommen hätte, sich zu gründen? Ist es vorstellbar, was anders wäre oder fehlen würde? Was hat die Zeit von 25 Jahren an Gewicht und Gegengewicht, an Zuvor und Hernach gebracht?

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25 Jahre Naturschutz Berlin-Malchow

 

Zum 25. Jahrestag der Gründung unseres Vereins gab es am 16.10.2017 ein Fest auf dem Naturhof. Zur Einstimmung gab es eine kleine Kinovorführung mit Eindrücken aus den vergangenen 25 Jahren. Gezeigt wurden Bilder aus den Anfangszeiten 1992, in denen der Hof fast vollständig versiegelt war. Es folgten Bilder von den Bauarbeiten und Pflanzungen hin zum heutigen Aussehen des Naturhofes. Versüßt wurde die Vorstellung mit selbstgemachtem Popcorn.

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Stellungnahme zum Ergebnis des Volksentscheides zu Tegel

Der Verein Naturschutz Berlin-Malchow ist sehr enttäuscht vom Ergebnis des Volksentscheides über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel. Noch mehr enttäuscht sind wir allerdings von den Äußerungen des Berliner Senats. Hieß es anfänglich noch, die Rechtslage sei eindeutig und Tegel werde auch bei einem positiven Ausgangs des Volksentscheids geschlossen, hat der Regierende Bürgermeister nun überraschend verkündet, dass er einen Runden Tisch mit einem Schlichter einsetzen will, bei dem alle Fragen rund um eine mögliche Offenhaltung des Flughafens geprüft werden sollen. Wie eine Absichtserklärung, Tegel auch weiterhin schließen zu wollen, hört sich das nun wirklich nicht an.

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Tag der offenen Türen

Anlässlich des 25. Geburtstages des Vereins erhielten die Besucher am Samstag, den 21.10.2017 in allen Einrichtungen von Naturschutz Berlin-Malchow einen Einblick in deren Arbeit. An allen drei Standorten fanden informative und aktionsreiche Nachmittage, rund um das Thema Natur und Artenschutz und der Möglichkeit mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, statt.

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