Bio-Äpfel und Bio-Apfelsaft werden Mangelware

Die Ausbeute der diesjährigen Apfelernte fällt erwartungsgemäß schlecht aus. Nicht nur in Berlin und Brandenburg, sondern in ganz Deutschland werden Äpfel wohl in diesem Winter zur Mangelware. Grund dafür war eine ein kräftiger Frost zur Blütezeit im Frühjahr. Dieser sorgte dafür, dass die Blüten der Obstbäume erfroren und so keine Früchte ausbilden konnten. Das spiegelt nun die Ernte wider, Ausfälle bis zu 70% im Vergleich zum Vorjahr kommen regional vor.

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Apfeltag 2017

 

Am Sonntag, den 08.10.2017 fand unser alljährlicher Apfeltag statt. Als neues Highlight in diesem Jahr wurde unsere neu entwickelte Acht-Effekte-Aufführung „Das hässliche Äpflein“, in der der Besucher die Rolle des Apfels einnahm, inszeniert. Mit allen Sinnen und unterstützt durch Wind- und Wassereffekte konnten die Besucher nachempfinden wie sich ein konventioneller Apfel im Vergleich zu einem Streuobstwiesen-Apfel auf seinem Weg vom Baum in den Verkauf fühlt. Natürlich konnten Besucher sich auch wieder über verschiedene Apfelsorten informieren und bestaunen. Wer endlich herausfinden wollte welcher Apfelbaum in seinem Garten wächst, konnte unseren Pomologen Herr Dr. L. Grope um Rat fragen. Auch im Storchen-Café drehte sich alles um den Apfel.

Welche Sorte soll ich denn pflanzen?

www-streuobstapfel.de gibt die Antwort

Im Streuobstanbau werden bevorzugt hochstämmige Obstbäume gepflanzt. Über die Jahrhunderte entstanden durch Auswahl, Zufallssämlige und Züchtung hunderte verschiedener Sorten, darunter auch solche, die nur in einer Region (regionale Sorte) oder an einem Ort (Lokalsorte) besonders gut gedeihen. Um die 19. Jahrhundert- wende soll es in Deutschland über 2.000 Apfelsorten gegeben haben.

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Wir retten Bedrohtes

 

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.

Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz einen Lebensraum.

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Streuobst

Der Streuobstbau ist eine traditionelle Form des extensiven Obstbaus unter Verwendung großwüchsiger Obstbäume (sog. Hochstämme) und umweltverträglicher Bewirtschaftungs- methoden. Die Bäume stehen im Gegensatz zu niederstämmigen Plantagenobstanlagen häufig "verstreut" in der Landschaft.
Die Ursprünge des Obstbaus in Mitteleuropa liegen in den mittelalterlichen Klöstern und kamen später über die Bauern in den ländlichen Raum.

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Streuobstanbau in Berlin

Naturschutz Berlin-Malchow betreut seit 1992 mehrere Streuobstflächen im Raum Berlin-Lichtenberg und Berlin-Marzahn.
Auf den knapp 15 ha Flächen befinden sich etwa 1000 Obstbäume in 80 Obstsorten. Zu den bewirtschafteten Flächen gehören eine alte Obstanlage mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen sowie neu angelegte Streuobstwiesen mit überwiegend hochstämmigen, historischen Apfelsorten.

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