Natürlich geht auch und vor allem in diesem Bereich
alles „Bio“ und „Öko“
zu. Für die Erhaltung von Vogelarten und
Pflanzengesellschaften sind Mahden auch in Naturschutzgebieten
erforderlich. Um sich diese schwere Arbeit in unwegsamen
Gelände zu erleichtern, hat der Verein 1995 Rinder
angeschafft. Durch ihr Fressen halten die Tiere die Landschaft offen.
Inzwischen ist die Herde der vierbeinigen Landschaftspfleger auf
über 70 Tiere angewachsen. Die Schottischen Hochlandrinder und
Heckrinder, eine Rückzüchtung des Anfang des 17.
Jahrhunderts ausgerotteten Auerochsen, verbringen in Mutterkuhhaltung
das ganze Jahr im Freien. Die Robustrinder kennen kein Mast- und
Kraftfutter oder sonstige unnatürliche Behandlung. Zum
Aufgabenbereich dieses seit 2001 Bio-zertifizierten
Landwirtschaftsbetriebes nach EU-Norm gehört neben der
Heugewinnung auch die Bewirtschaftung der Streuobstwiesen.


